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Philippe Wyss

Geboren am 4. Dezember im Jahr 1982 in Rüti, aufgewachsen in Laupen ZH. Mit fünf Jahren fing ich im TV Rüti an mit Kunstturnen. Im Jahr 1998, nach meiner Polymechaniker- Lehre, wollte ich eine Homepage für meinen Turnverein (TV Rüti) gestalten. Da jemand dieselbe Idee kurz vor mir hatte, entschied ich mich eine Informationshomepage über das Turnen in der Schweiz aufzubauen: meine erste Homepage www.turnsport.ch ging 2004 online. Um meine Seite attraktiver zu gestalten, beging ich mich auf die Suche nach Turnfotos. Entweder entsprachen die Bilder nicht meinen Vorstellungen, waren nicht käuflich oder zu teuer.

Mich faszinierte die Fotografie seit ich klein war. Dazumal hatte ich verschiedene Kompaktkameras, mit welchen ich meine Umgebung festhielt. Im Jahr 2003 kaufte ich mir meine erste Digitalkamera: eine Olympus C-5050 Zoom. Eine Hybridkamera mit 5MP Auflösung und einem Unterwassergehäuse. Beraten wurde ich von meinem Stiefvater, welcher auch in den folgenden Jahren meine bevorzugte Informationsquelle sein sollte. Mit der Olympus fotografierte ich Ende 2003 zum ersten Mal einen Turnwettkampf. Es waren die Schweizer Mannschaftsmeisterschaften der Kunstturnen Frauen in Niederlenz. Natürlich war ich auf die Fotos stolz, aber noch nicht zufrieden. Von meinem Schwager konnte ich eine Spiegelreflexkamera, die Canon EOS 300D ausleihen. Später kauften mein Schwager und ich zusammen ein Sigma- Objektiv 120-300mm f2.8, welches die ganze Zeit nur ich benutzte. Als nach mehreren zehntausend Fotos der Verschluss der Kamera kaputt ging, wurde ich gebeten nach einer eigenen Kamera zu suchen. Ich fand eine Canon EOS 1D aus zweiter Hand. Es kamen weitere Linsen hinzu, wobei ich vor allem das Canon 100mm f2.0 Objektiv erwähnen möchte. Auf meiner Homepage wurden die Seiten mit den Fotos bald zum meistbesuchten Bereich. Inzwischen habe ich während zehn Jahren 100 Anlässe fotografiert. Nebenbei habe ich im Jahr 2006 ein Studium zum Maschineningenieur in Rapperswil abgeschlossen. Ende 2011 begab ich mich auf eine neunmonatige Reise, welche mich über Hong Kong, nach Neuseeland, Australien, Indonesien, Singapur zurück in die Schweiz führte. In dieser Zeit, mit einer Canon EOS 5D Mark II, einer Canon 16-35mm f2.8 Linse, LEE- Filtern, einem Stativ und einem Kabelauslöser ausgerüstet, befasste ich mich vor allem mit der Landschaftsfotografie.

Zurück in der Schweiz orientiere ich mich neu. Dazu bewarb ich mich 2012 für das Propädeutikum (gestalterischer Vorkurs) an der ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste), zu welchem ich tatsächlich angenommen wurde. Bevor ich fotografisch etwas Neues beginne, habe ich meine besten Fotos herausgesucht, bearbeite diese und veröffentliche die fertigen Bilder auf meiner neuen Homepage www.artundwyss.ch. Bis hier hin habe ich das Fotografieren autodidaktisch, mit Büchern und einem einzigen Aktfotokurs bei Martin Zurmühle gelernt. Den Aktfotokurs habe ich auf meinen 23 Geburtstag geschenkt bekommen. Von den Bücherautoren möchte ich John Hedgecoe für die Grundlagen und Andreas Feininger für die Umsetzung empfehlen.

Fotografie ist für mich die schnellste Art ein Bild zu zeichnen. Dabei achte ich vor allem auf einen definierten Bildaufbau. Die meiste Zeit beim fotografieren setzte ich für diesen Teil ein.

Momentan befasse ich mich mit der Konzeptfotografie. Dabei versuche ich meine Ideen umzusetzen und in den Bildern eine Aussage zu integrieren. Ich achte auf einen klaren Bildaufbau. Dadurch wirken die Bilder ruhiger. Der Betrachter kann dadurch länger meine Bilder betrachten. Somit hat er mehr Zeit meine Idee oder meine Aussage zu verstehen. Um meine Aussage oder Idee zu festigen, arbeite ich fast immer in Serien. Dabei entstehen pro Thema mindestens drei zusammenhängende Bilder.

Den Bildaufbau habe ich in der Landschaftsfotografie gelernt. In der Landschaftsfotografie versuche ich vor allem die vorherrschende Lichtstimmung einzufangen. Dazu korrigiere ich die Helligkeiten mit Grauverlaufsfilter bis die Belichtung in allen Bildteilen meinen Vorstellungen entspricht. In der Landschaftsfotografie ist meiner Meinung nach vor allem das Warten auf den Sonnenaufgang der schönste Moment.

In der Sportfotografie versuche ich vor allem den richtigen Moment einzufangen. Dabei muss die Schärfe am richtigen Ort liegen und der Bildaufbau muss ansprechend gestaltet sein. Dazu muss ich die Bewegungsabläufe vorausahnen. Denn wenn ich den richtigen Moment durch den Sucher sehe, habe ich ihn verpasst.

 

(Stand 08.08.14)